Warum Yoga trifft Psychologie?

Als Psychologin und Yogalehrerin verbinde ich zwei Perspektiven, die sich auf besondere Weise ergänzen: Die Psychologie hilft uns, innere Prozesse zu verstehen – unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster. Yoga eröffnet einen unmittelbaren Zugang zum Körper, zur Atmung und zu unserem Erleben im gegenwärtigen Moment. Durch die Verbindung von psychologischem Wissen und achtsamer Körper- und Bewegungsarbeit entsteht ein Raum, in dem du dich selbst auf eine andere Weise wahrnehmen und neue Erfahrungen machen kannst. Du kannst Zusammenhänge nicht nur verstehen, sondern sie auch körperlich erfahren und im eigenen Erleben erforschen. Yoga trifft Psychologie ist deshalb mehr als Yoga mit ein paar psychologischen Impulsen. Es ist die Verbindung meiner beiden Fachperspektiven – fundiert, körperorientiert und alltagsnah. Beispiele aus meinem Praxisalltag: Eine Klientin hängt in ihren Grübelschleifen fest, schafft es nicht, sich von ihren Gedanken zu distanzieren. Yogaübungen/Asanas können sie unterstützen, weg vom Kopf hinein in den Körper zu kommen. Und durch die Fokussierung auf die Körperwahrnehmung treten die Gedanken in den Hintergrund, die Distanzierung klappt. Sie fühlt sich leichter und freier. Ein Klient beschreibt, dass er ständig so unter „Dauerstrom“ steht, dass er gar nicht mehr weiß, wie sich Entspannung anfühlt. Bei Fantasiereisen wird er noch unruhiger, mit Meditation kann man ihn „jagen“ ;-). Durch eine Kombination aus Progressiver Muskelentspannung und ruhigen Yogaübungen/Asanas am Abend vor dem Zu-Bett-Gehen gelingt es ihm mit etwas Übung „runterzufahren“ und er kann schneller einschlafen. Nach einem 12wöchigen Kurs „Sanftes Hatha Yoga zur Entspannung“ im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderung bekam ich zum Abschied eine Karte von den Teilnehmerinnen, in welcher sie sich bedankten, dass sie nun ihre Körperwahrnehmung viel besser sei und sie im Arbeitsalltag viel rascher merken, wann sie eine kurze Pause brauchen. Mir liegt diese Kombination nicht nur fachlich sondern auch persönlich sehr am Herzen. Seit meiner frühen Jugendzeit praktiziere ich Yoga. Scherzhalber bezeichne ich es gern als „On-Off-Beziehung“ - wobei seit 2012 der Schalter auf „On“ steht ;-) 2012 waren es ganz klassisch Rückenschmerzen, die mich wieder zum Yoga geführt haben. Mit meinem Körper mit Mehrgewicht war es nicht einfach, passende Yogaklassen zu finden, in welchen ich mich wohl gefühlt habe. Deswegen griff ich zunächst auf DVDs (ja, die gab es da noch und Youtube noch kaum…) zurück. 2021 nahm ich all meinen Mut zusammen und begann selbst die Ausbildung zur Yogalehrerin. Eine kleine, feine Gruppe lies mich gut in meine neue Rolle hineinwachsen. Und gerade weil ich weiß, wie es ist, sich in einer Klasse nicht wohl oder überfordert zu fühlen, ist mir das „sanfte Hatha Yoga zur Entspannung“ so wichtig. Ich zeige Dir Variationen der Asanas, vermeide schnelle Übergänge und halte einen sicheren Raum.
0664/730 682 32 es.yoga@mailbox.org yoga_trifft_psychologie

Elke Siller

Warum Yoga trifft Psychologie?

Als Psychologin und Yogalehrerin verbinde ich zwei Perspektiven, die sich auf besondere Weise ergänzen: Die Psychologie hilft uns, innere Prozesse zu verstehen – unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster. Yoga eröffnet einen unmittelbaren Zugang zum Körper, zur Atmung und zu unserem Erleben im gegenwärtigen Moment. Durch die Verbindung von psychologischem Wissen und achtsamer Körper- und Bewegungsarbeit entsteht ein Raum, in dem du dich selbst auf eine andere Weise wahrnehmen und neue Erfahrungen machen kannst. Du kannst Zusammenhänge nicht nur verstehen, sondern sie auch körperlich erfahren und im eigenen Erleben erforschen. Yoga trifft Psychologie ist deshalb mehr als Yoga mit ein paar psychologischen Impulsen. Es ist die Verbindung meiner beiden Fachperspektiven – fundiert, körperorientiert und alltagsnah. Beispiele aus meinem Praxisalltag: Eine Klientin hängt in ihren Grübelschleifen fest, schafft es nicht, sich von ihren Gedanken zu distanzieren. Yogaübungen/Asanas können sie unterstützen, weg vom Kopf hinein in den Körper zu kommen. Und durch die Fokussierung auf die Körperwahrnehmung treten die Gedanken in den Hintergrund, die Distanzierung klappt. Sie fühlt sich leichter und freier. Ein Klient beschreibt, dass er ständig so unter „Dauerstrom“ steht, dass er gar nicht mehr weiß, wie sich Entspannung anfühlt. Bei Fantasiereisen wird er noch unruhiger, mit Meditation kann man ihn „jagen“ ;-). Durch eine Kombination aus Progressiver Muskelentspannung und ruhigen Yogaübungen/Asanas am Abend vor dem Zu-Bett- Gehen gelingt es ihm mit etwas Übung „runterzufahren“ und er kann schneller einschlafen. Nach einem 12wöchigen Kurs „Sanftes Hatha Yoga zur Entspannung“ im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderung bekam ich zum Abschied eine Karte von den Teilnehmerinnen, in welcher sie sich bedankten, dass sie nun ihre Körperwahrnehmung viel besser sei und sie im Arbeitsalltag viel rascher merken, wann sie eine kurze Pause brauchen. Mir liegt diese Kombination nicht nur fachlich sondern auch persönlich sehr am Herzen. Seit meiner frühen Jugendzeit praktiziere ich Yoga. Scherzhalber bezeichne ich es gern als „On-Off- Beziehung“ - wobei seit 2012 der Schalter auf „On“ steht ;-) 2012 waren es ganz klassisch Rückenschmerzen, die mich wieder zum Yoga geführt haben. Mit meinem Körper mit Mehrgewicht war es nicht einfach, passende Yogaklassen zu finden, in welchen ich mich wohl gefühlt habe. Deswegen griff ich zunächst auf DVDs (ja, die gab es da noch und Youtube noch kaum…) zurück. 2021 nahm ich all meinen Mut zusammen und begann selbst die Ausbildung zur Yogalehrerin. Eine kleine, feine Gruppe lies mich gut in meine neue Rolle hineinwachsen. Und gerade weil ich weiß, wie es ist, sich in einer Klasse nicht wohl oder überfordert zu fühlen, ist mir das „sanfte Hatha Yoga zur Entspannung“ so wichtig. Ich zeige Dir Variationen der Asanas, vermeide schnelle Übergänge und halte einen sicheren Raum.
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